Gabriele Springer stellt bei viereggtext aus

Galerie

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Heute begann die 4-Wochen-Ausstellung der Künstlerin Gabriele Springer in meiner blogeigenen GALLERIA ARTISTICA mit einer Vernissagenacht. Zeitgleich startete eine BENEFIZ-AUKTION von 1.11.-30.11.2012. Versteigerungsgegenstand: LIEBE DER FRAUEN (50 cm x 70 cm, Wert: 790 €) von Gabriele Springer (siehe GALLERIA ARTISTICA). … Weiterlesen

Günter Grass ganz direkt in Prüm

Literatur-Nobelpreisträger (1999) Günter Grass, geboren am 16. Oktober 1927 in Danzig, hat in Prüm aus seinem jüngsten Buch „Grimms Wörter“ vorgelesen. Wie es im Trierer Volksfreund hieß “zeigte Grass, dass er nichts von seinem demokratischen Kampfeswillen verloren hat: Zum Begriff „Arschkriecher“, der in seinem jüngsten Buch vorkommt, fiel ihm der versammelte Bundestag ein: Als dort Papst Benedikt XVI gesprochen habe und sinngemäß sagte, dass Mehrheitsbeschlüsse für ihn im Grunde nicht bindend seien, sei das „ein Affront dem Parlament gegenüber“ gewesen. „Und diese Arschkriecher im Parlament haben nicht gepfiffen und haben nicht gesagt: Was meinen Sie denn damit?“

Die Zuhörer applaudierten am Ende der Lesung aus „Grimms Wörter“ stehend. Ob dieses Buch sein letztes sei, ließ Grass offen.

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DVD: Sounds and Silence – Unterwegs mit Manfred Eicher (ecm)

Ende August erschien der Schweizer Dokumentarfilm “Sounds and Silence – Unterwegs mit Manfred Eicher” bei Arsenal Filmverleih als DVD und Blu-ray. ECM wird die DVD mit einer Soundtrack-Veröffentlichung begleiten.

Fünf Jahre lang begleiteten die beiden Schweizer Filmproduzenten Norbert Wiedmer und Peter Guyer den Musikproduzenten Manfred Eicher sowie Musiker des Labels ECM bei Ihrer Arbeit in Studios auf der ganzen Welt. Entstanden sind zahlreiche Aufnahmen von Estland über Tunesien, Deutschland, Frankreich und Dänemark bis nach Griechenland, Argentinien und vielen weiteren Ländern, die alle in die Dokumentation „Sounds and Silence“ mit eingeflossen sind.

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Neues (Koch-)Buch: Glücklich durch richtiges Essen

Karin Neumann
Glücksnahrung für alle Sinne und jede Jahreszeit
Verlag Carl Ueberreuter

Kann man Glück wirklich er-essen? Ist das nicht eine gefährliche Haltung für alle Essgestörten oder solche, die dazu neigen? Essen, um glücklicher zu werden?
Die Autorin hat in ihrem Buch für Leser zusammengestellt, wie Nahrungs­mittel die Stimmung beeinflussen,
welche Lebensmittel Glück & Co hervorrufen und welche Faktoren für gute Laune generell wichtig sind. Durch optimale Ernährung können wir Glücksbotenstoffe im Gehirn aktivieren, in vielen Fällen glücklicher, gelassener, gesünder, leistungsfähiger und konzentrationsfähiger werden. Wer das Programm und die Informationen bewusst und verantwortungsbewusst einsetzt erfährt sicher Bereicherung des Lebens und Erlebens. Und es ist nicht zur Genussmaximierung durch Essen gedacht, sondern durch eine “glückssuchende und -herstellende” Lebensweise, auch durch positives Denken, was bei diesem Ernährungsbuch natürlich mehr im Hintergrund steht.

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Ein Interview zum Problem des Hochmoselübergangs mit der AG Pro-Mosel

Hochmoselbrücke

Die B 50 soll nach Willen der Landesregierung mit einer Hochbrücke die Mosel überqueren. Die Anwohner und Touristen erwarten 160 Meter Höhe und ca. 1,7 km Länge mitten im Moseltal. Zum Problem des Hochmoselübergangs, seiner unklaren Akzeptanz in der Bevölkerung, seiner Deplatziertheit in der Mosellandschaft und über Möglichkeiten bzw. Ängste offen mitzureden ein (hier gekürztes) Interview mit Georg Laska, einem der Sprecher der AG Pro-Mosel. Die Fragen stellte Stefan Vieregg von der “IG Bürger denken mit”. Das ungekürzte Interview erscheint ab dem 12.9.2011 auf der Seite der “IG Bürger denken mit”.

1) Das Projekt Hochmoselübergang ist verabschiedet und wird nun von der Mehrheit im Landtag getragen. Welche echten Alternativen gibt es noch für die Gegner der Hochbrücke, ihren Standpunkt zu verteidigen und gar eine Meinungsänderung zu erwirken?

Wir wissen um eine große Unterstützung von Menschen aus allen Teilen Deutschlands und werden sie über neuere Entwicklungen und unseren Protest auf dem Laufenden halten. Auf den ersten Blick mag das wie ein Kampf mit Windmühlenflügeln aussehen, doch die Faktenlage ändert sich fast im Wochenrhythmus, immer wieder kommen neue Planungsfehler ans Tageslicht und die Kostenplanung ist beim besten Willen nicht mehr zu halten. Im tiefen Innern haben wir den Glauben, dass die Kulturnation Deutschland sich einen solchen Frevel nicht leisten kann. Die Frage ist nur, ob dies rechtzeitig erkannt wird.

2) Welche Umfrageergebnisse haben Sie von Touristen? Liegen Befragungen der Fremdenverkehrsverbände vor? Welche Auswirkungen erwartet die touristische Moselschifffahrt?

Es gibt leider keine aussagekräftigen Umfrageergebnisse unter Touristen. Unsere persönliche Erfahrung beim Sammeln von Unterschriften für unsere beiden Petitionen (Im Bund und im Land) ließen eine überwiegende Ablehnung erkennen, die noch wesentlich deutlicher war als bei der Bevölkerung vor Ort.

3) Welche Umfrageergebnisse haben Sie von Einheimischen?

Auch unter den Einheimischen gibt es keine zuverlässigen Umfrageergebnisse. Gelegentlich wurde im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen eine kurze Umfrage gemacht. Die Ergebnisse lagen zwischen 50% und 80% Ablehnung des Hochmoselübergangs. Laut einer Online-Umfrage des “Trierischen Volksfreunds” vom April 2011 waren insgesamt 64 % für einen Baustopp am Hochmoselübergang. Für die Behauptung der früheren Landesregierung, es seien über 90% der Rheinland-Pfälzer für die Brücke, gibt es daher überhaupt keine Grundlage. Ein großer Teil der Menschen steht der Sache allenfalls gleichgültig gegenüber.

4) Woran liegt es, dass die Einheimischen sich bei der letzten Petition so zurückgehalten haben? Gibt es Verhaltenstendenzen, die mit Angst vor Mitbestimmung zu verbinden sind?

Die Menschen sind auf vielfältige Weise von den Behörden abhängig. Sie wollen Genehmigungen, Zuschüsse, Konzessionen usw. Wer allzu offen seine Meinung gegen den Hochmoselübergang äußert, muss mit Komplikationen rechnen.

5) Weshalb wird ihrer Meinung nach eine Petition vertraulich in einem anonymen Ausschuss behandelt?

Das sehr konservative Rheinland-Pfalz tut sich äußerst schwer mit offenen Auseinandersetzungen. Die Einführung der öffentlichen (Online-) Petition kollidiert hier mit der gewohnten Chefsessel-Strategie, bei der Entscheidungen von oben nach unten gefällt werden.

6) Wie wird der Bau eines solchen Projektes in der Bevölkerung zurzeit bewertet? Welche Gefühle und Gedanken registrieren Sie?

Gerade die Bevölkerung vor Ort ist gespalten. Im Raum stehen Beteuerungen der Politiker, wie wichtig diese Straße sei, und Versprechungen, es würde die Wirtschaft angekurbelt und sogar der Tourismus gefördert, es würden massenhaft Arbeitsplätze geschaffen und selbst dem Phänomen der Landflucht würde man auf diese Weise begegnen. Die meisten dieser Behauptungen sind jedoch unrealistisch. Auf der anderen Seite können die Menschen bereits jetzt erkennen, was für unglaubliche Ausmaße dieses Bauprojekt hat, wie dramatisch die Eingriffe in ihre Heimat sein werden und dass sie in keiner Weise angemessen darüber informiert worden sind.

Links (eine Auswahl – mehr auf der Seite der IG Bürger denken mit):

Umfrageergebnis im Trierischen Volksfreund

http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/themendestages/themenderzeit/Weitere-Themen-des-Tages-Gegner-und-Befuerworter-diskutieren-online;art742,2741006

Internetseite der Bürgerinitiative:

http://www.pro-mosel.de

Kleiner Rundblick, was Kindern beim Spiel hilft

Lassen Sie uns mal kritisch in die Runde schauen, was unseren Kindern bei der Entwicklung und Wissensvermehrung hilft.

1) Aktuell in Nature veröffentlicht wurde eine groß angelegte Studie über den Nutzen von Gehirnjogging-Spielen oder vergleichbaren PC-Programmen. Die Ergebnisse zeigen, dass man Video-Games keine intelligenzsteigernden Kräfte zuordnen kann. Die Versuchspersonen wurden alles in allem nur schlauer in dem Spiel oder der Fertigkeit, die sie gerade übten, nicht jedoch allgemein. Einzig der kommerzielle Charakter konnte eindeutig festgestellt werden.

Mehr in winner’s cool blog: http://winnerscoolblog.wordpress.com/2010/11/25/nutzen-gehirnjogging-spiele-oder-programme/

2) Nachdem im März 2010 mit „Das tapfere Schneiderlein“ und „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ die ersten beiden Hörspiel-CDs (und Bilderbücher mit CD, Lappan Verlag) erschienen sind, folgte im Herbst 2010 der Nachfolger. Mit „Tischlein Deck’ Dich“ wollen die beiden süßen Märchenmäuse Alfons und Felix, die natürlich nichts lieber mögen als Märchen, wieder junge wie alte Herzen höher schlagen lassen. Frech wie immer kommentieren die beiden jede Ungereimtheit wie altmodische Sprache oder fantasievolle Märchenlogik.

Mehr in winner’s cool blog:
http://winnerscoolblog.wordpress.com/2010/11/30/horspiel-tischlein-deck-dich/

3) „Dixit“, das ist ein fantasievolles Kommunikationsspiel, wurde aus einer Gruppe von fünf nominierten Spielen zum „Spiel des Jahres“ 2010 gewählt. Der Interessierte findet sehr schön gestaltete Spielkarten, die die Fantasie der Betrachter anregen, sie dazu bringen, noch mehr Ideen und Fantasie zu entwickeln und etliche Assoziationen zu erzeugen. Wie jedes Jahr hatte die Jury fünf Spielevorschläge von neun Spielekritikern ins Rennen um die begehrte Auszeichnung „Spiel des Jahres“ geschickt. Alle Vorschläge bieten Spielbegeisterten oder Familien mit viel Spiellaune großen Spaß und Anspruch, bei meist leichtem Einstieg und wenig Regeln.

Mehr in winner’s cool blog:
http://winnerscoolblog.wordpress.com/2010/12/07/%E2%80%9Cdixit%E2%80%9D-ist-das-%E2%80%9Cspiel-des-jahres%E2%80%9D%C2%A02010/

4) Die Diercke Weltreise ist ein spannendes und interessantes Lernspiel für die gesamte Familie und bietet sich als geeignete Geschenkidee an. Die Spieler entdecken die Welt, beantworten Fragen zu allen Kontinenten und erspielen sich so einen weltweiten Reisepass.

Mehr in winner’s cool blog: http://winnerscoolblog.wordpress.com/2011/01/30/das-spiel-zum-weltatlas-diercke/

Buchbesprechung: Winnetou August

Theodor Buhl
Winnetou August
Roman
320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag;
19,95 €, Eichborn Verlag

Mit höchster sprachlicher Verdichtung erzählt Theodor Buhl eine erschütternde Geschichte von Flucht und Vertreibung. Winnetou August ist die Geschichte einer Familie in Schlesien, die in den Wirren des letzten Kriegsjahres und der Monate danach um ihre Existenz kämpft- die Flucht aus Oberschlesien erlebt, den Großangriff auf Dresden, den Einbruch der Roten Armee in Niederschlesien und nach einem Jahr in den Gebieten unter polnisch-russischer Verwaltung in den Westen vertrieben wird. Eindringlich werden die Fluchtbewegungen und die Orte, die heute in Polen liegen, beschrieben, fast gespenstisch präzise der Kriegsterror vergegenwärtigt.

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Klassische Musik: Nikolaus Harnoncourt “Brahms: Ein Deutsches Requiem, Op. 45″

Für Nikolaus Harnoncourt ist Brahms Deutsches Requiem eines der bedeutendsten Werke Brahms und auch eines der aufregendensten Werke der Musikgeschichte. Zu seiner Entstehungszeit musste das Requiem als ungeheuer modern empfunden werden wegen der besondere Rhythmen: “Alle spielen denselben Ton, aber jedes Instrument fängt damit anders an und hört anders auf. Das gibt eine ungeheure Spannung und einen Raumklang – oder eigentlich Klangraum – wie man ihn zuvor nicht kannte”, so Harnoncourt.

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Buchbesprechung: Briefe aus der Deportation

Pierre Dietz
Briefe aus der Deportation
Französischer Widerstand und der Weg nach Auschwitz
Lich/Hessen 2010, 304 Seiten,
Paperback, 16 €, Edition AV

Pierre Dietz, Autor aus Nauheim mit Selbstverlag, schrieb ein Buch über Verfolgung, Deportation im Nationalsozialismus und Leiden in Auschwitz. Als sein Urgroßvater William Letourneur 1973 starb, war Pierre Dietz 10 Jahre alt. Nach 36 Jahren ist es dem Autor gelungen, die Vergangenheit des Urgroßvaters aufzuarbeiten. Er bemerkte als Junge nur, dass sein Ur-Opa eine tätowierte Nummer auf dem Arm hatte, was ihn erschreckte.Es hieß immer nur knapp, dass der Vater der Oma in Auschwitz war. Der Autor recherierte von 2005 bis 2008 in Briefen seines Urgroßvaters zwischen 1943 und 1945, bis er als Häftling in Auschwitz befreit wurde.

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Dekadentipp bis 2019 – Hundertwasser zu St. Jakobi in Stralsund

In der Kirche St. Jakobi, Stralsund, werden seit April 2009 bis 2019 jährlich zwischen April und Oktober wechselnd Originalgrafiken, Unikate, Plakate und Objekte von Hundertwasser gezeigt und Rahmenveranstaltungen dazu geboten. Zu Hundertwasser sehen Sie bitte meine ausführlichen Buchbesprechungen und Darstellungen. Das Projekt versteht sich als eine Verbindung von Kultur- und Sozialarbeit, möchte auf die Beschäftigung von (Langzeit-)Arbeitslosen aufmerksam machen und hat eine Art Hinweischarakter, den man sich auch an anderen Orten wünscht.

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